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Setzen Sie ein Zeichen über Ihre Lebzeit hinaus

Wollen Sie über Ihre Lebzeit hinaus ein Zeichen setzen und Gutes bewirken? Dann machen Sie Ihr letztes Geschenk zum bedeutendsten und berücksichtigen Sie Kovive in Ihrem Testament. Via Erbschaft oder Legat können Sie benachteiligten Kindern und Jugendlichen in der Schweiz eine lebenswerte Zukunft sichern.

Wie Sie Ihren Nachlass optimal regeln

Was mit Ihrem Nachlass geschehen soll, ist eine wichtige Frage. Umso sorgfältiger sollte die Vorbereitung Ihrer Nachlassregelung erfolgen. Beginnen Sie die Planung daher frühzeitig, jedoch ohne Druck. Doch was gilt es dabei alles zu bedenken? Im Folgenden finden Sie Tipps und praktische Informationen, die Ihnen dabei helfen, Ihren Nachlass aktiv und umsichtig zu planen:

Erbschaft: Mit einer Erbschaft können Sie Personen oder Institutionen Ihrer Wahl zum (Mit-)Erben machen. Sofern es keine Pflichterben gibt, können Sie diese als Alleinerben begünstigen.

Legat: Mit einem Legat bzw. Vermächtnis können Sie einen fixen Betrag aus Ihrem Nachlass bestimmen und diesen Personen oder Institutionen Ihrer Wahl hinterlassen.

Denken Sie darüber nach, welche Menschen, Institutionen oder Organisationen Sie begünstigen möchten. Falls Sie für Ihren Entscheid zusätzliche Informationen über eine gemeinnützige Organisation benötigen, fordern Sie deren Jahresberichte und -rechnungen an und machen Sie sich ein Bild über ihre Tätigkeit und den Einsatz der Spendengelder. Setzen Sie sich direkt mit den Institutionen in Verbindung, um offene Fragen zu klären.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Vermögenswerte. Informieren Sie sich, welchen Verwandten was gesetzlich zusteht und wen Sie nur mittels Testament oder Erbvertrag berücksichtigen können. Ziehen Sie zur Klärung der rechtlichen Situation Fachliteratur bei oder wenden Sie sich bei komplizierten Verhältnissen an einen Experten, zum Beispiel an einen Notar. Legen Sie dann fest, wen Sie wie berücksichtigen möchten. Sie können den einzelnen Begünstigten fixe Beträge, bestimmte Sachwerte oder einen gewissen Teil ihres Vermögens zuweisen.

Mit einer letztwilligen Verfügung sorgen Sie dafür, dass Ihr Nachlass im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben nach Ihren Wünschen verteilt wird. Denken Sie daran, eine Vertrauens- oder eine Fachperson zu bestimmen, die Ihren Willen vollstrecken soll und diese im Testament zu erwähnen.

Handschriftliches Testament verfassen: Das eigenhändige frei widerrufbare Testament ist die einfachste und kostengünstigste Form einer letztwilligen Verfügung. Damit das Testament gültig ist, sind ein paar Formvorschriften zu beachten:

  • von Anfang bis Ende von Hand schreiben
  • Ort und Datum nicht vergessen (es gilt die letzte Version)
  • Unterschrift darf nicht fehlen
  • Nachträge ebenfalls mit Ort, Datum und Unterschrift versehen.

Öffentliches Testament aufsetzen: In komplizierten Fällen, wenn Sie sich unsicher fühlen, bei Sehschwäche oder eingeschränkter Schreibfertigkeit, gibt es auch die Form des öffentlichen Testaments. Das Testament wird dann von einer Amtsperson aufgesetzt und von der Erblasserin oder dem Erblasser in Anwesenheit von zwei Zeugen unterzeichnet.

Erbvertrag vereinbaren: Bei Ehepaaren und Lebenspartnerschaften bietet sich auch die Möglichkeit des Erbvertrages an. Darin kann beispielsweise die Nutzniessung am hinterlassenen Erbe geregelt werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Legat zu machen. Die geeignete Form hängt unter anderem von der Grösse der Zuwendung ab.

Legat mittels Verfügung: Am einfachsten ist es, ein Hilfswerk zu begünstigen, in dem man es im Testament mit einem bestimmten Betrag berücksichtigt. Man spricht dann von einem Legat oder Vermächtnis mittels Verfügung.

Gemeinnützige Organisation als Erbe einsetzen: Ist das Hilfswerk als Erbe eingesetzt, partizipiert es als Mitglied der Erbengemeinschaft mit einer gewissen Quote an der Hinterlassenschaft und erhält zusammen mit den Verwandten Einblick in den gesamten Nachlass. Oft ist es gemeinnützigen Organisationen lieber, statt als Erbe eingesetzt zu werden, mittels Verfügung berücksichtigt zu werden.

Stiftung errichten: Mit der Errichtung einer eigenen Stiftung können dem Stifter und dem Stifterwillen besonders gezielt Nachhaltigkeit verschafft werden. Stiftungsrat und Stiftungsaufsicht wachen über die Mittelverwendung für einen spezifischen Zweck. Der damit verbundene Aufwand rechtfertigt sich aber nur bei Vermächtnissen in der Höhe von mehreren Millionen Franken.

Achten Sie dabei darauf, eine allfällige Zweckbindung nicht zu eng formulieren. Als Erblasser können Sie Ihrer Verfügung Auflagen und Bedingungen anfügen. Eine einschränkende Zweckbindung sollte jedoch nicht zu eng formuliert sein. Die Verhältnisse können sich mit der Zeit ändern. Am besten ist, Sie besprechen sich mit der bedachten Institution vorgängig über eine geeignete Formulierung.

In komplexen Fällen oder wenn erbrechtliche Beratung benötigt wird, empfehlen wir Ihnen den Beizug von Spezialisten. In Frage kommen zum Beispiel Anwälte, freiberufliche Notare und fachlich spezifisch ausgebildete Juristen oder entsprechende Fachleute der Hausbank. Für öffentliche Beurkundungen von erbrechtlichen Dokumenten (z.B. Erbvertrag) sind gesamtschweizerisch die Notare zuständig:

Schweizerischer Anwaltsverband

Schweizerischer Notarenverband 

Für spezifische Fragen zum Thema Erbrecht steht uns auch Frau Sandra Spirig, Rechtsanwältin LL.M., Fachanwältin SAV Erbrecht, zur Seite:

Thouvenin Rechtsanwälte

Klausstrasse 8,

8008 Zürich

www.thouvenin.com

Tel.: 044 421 45 45 / Email: s.spirig@thouvenin.com

Erhalten Sie mit wenigen Klicks einen Überblick über die Pflichteile und Erbquoten Ihres Nachlasses:

Testament-Check

 

Alle Informationen und Tipps rund um die Nachlassregelung stehen auch hier zum Download für Sie bereit.

Investieren Sie mit uns in die Zukunft von Kindern

Das Schweizer Kinderhilfswerk Kovive verfolgt die Entwicklung, insbesondere den zunehmenden Druck auf Familien und Alleinerziehende, mit grosser Besorgnis. Familien welche an der Armutsgrenze leben, müssen sich nicht nur finanziell stark einschränken, sondern meistens auch auf soziale Kontakte in der Freizeit und auf jegliche Erholung verzichten.

Die Spirale von psychischer Belastung, Einsamkeit und fehlendem Selbstwertgefühl beeinträchtigt das Wohl des Kindes am meisten. Doch Kinder sind unsere Zukunft. Sie verdienen es, ungeachtet ihrer sozialen Herkunft, die bestmöglichen Entwicklungschancen zu erhalten, um ihre eigene Zukunft in die Hände nehmen und ihre Existenzgrundlage sichern zu können. Dank unseren Projekten wird diese Spirale Jahr für Jahr für über 1200 Kinder durchbrochen. Detaillierte Zahlen finden Sie in unserem aktuellen Jahresbericht.

Die Betreuungslösungen und Campangebote von Kovive tragen wirksam dazu bei, dass Kinder und Jugendliche aus armutsbetroffenen Familien ihren Weg in ein würdiges und selbstbestimmtes Leben finden. Mit der Berücksichtigung von Kovive in Ihrem Testament tragen Sie dazu bei, dass in Zukunft noch mehr armutsbetroffene Kinder von dieser direkten Hilfe profitieren. Als privates Hilfswerk mit ZEWO-Gütesiegel ist Kovive auf Spenden und Legate dringend angewiesen, um die Projekte durchführen und Kindern damit helfen zu können.

Wenn Sie unsere Projekte mit einer Erbschaft oder einem Legat in Ihrem Testament unterstützen:

  • verpflichten wir uns, die uns anvertrauten Mittel gemäss der Vision und den Werten von Kovive für benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Schweiz einzusetzen
  • garantieren wir Ihnen, Ihre Angaben vertraulich zu behandeln. 

Kontakt und Beratung

Erwägen Sie, Kovive in Ihrem Testament zu berücksichtigen und wünschen Sie ergänzende Informationen zu unserer Arbeit und unseren Projekten? Gerne nimmt Frau Rita Borer Ihre Anfrage entgegen und freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.